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Presse
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Märkische Allgemeine, Der Havelländer
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Quaster gab den Startschuss - aus der MAZ vom 24.10.2011
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Pressemitteilung zum 7. Schönwalder Herbstlauf:
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Am 23.10.2011 heißt es bereits zum 7. Mal „Start frei“ für den Schönwalder Herbstlauf. Viele Sportler gehen in unterschiedlichen Disziplinen an den Start. Wir sind uns sicher, dass Schönwaldes Laufveranstaltung einmal mehr ein Zeichen dafür sein wird, dass Sport die Menschen im Havelland und darüber hinaus verbindet. Wir freuen uns neben unseren Schirmherren, Herrn Dr. Wolfgang Seyfarth, den Vorsitzenden des Kreissportbundes, ganz besonders darüber, Dieter "Quaster" Hertrampf (Sänger, Gitarrist und wie unser letztjähriger Gast, Peter Meyer, Gründungsmitglied der Puhdys) als Ehrengast begrüßen zu können. Beide werden Startschüsse abgeben und für die Siegerehrung zur Verfügung stehen. Veranstalter ist wie in jedem Jahr der Lauftreff Schönwalde e.V.. Der Start-/Zielbereich befindet sich an der Kita Sonnenschein in der Straße der Jugend. Die Strecke führt über die Straße der Jugend, Schulallee, Eichenallee, Kurmärkische Straße, Straße Unter den Linden und zurück zur Straße der Jugend. Für den PKW-Verkehr ist zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Letzte Möglichkeit für Online-Anmeldungen bestehen bis zum 16.10.2011 unter www.preussenmeile.com. Danach sind Anmeldungen nur noch vor Ort am 22.10.2011 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr und am 23.10. ab 8:00 Uhr in der Kita Sonnenschein im Rahmen der Startnummernausgabe möglich. Für die Absicherung der Laufstrecke benötigen wir noch freiwillige Helfer. Meldungen sind direkt beim Veranstalter den Lauftreff Schönwalde e.V. unter 03322-241713 möglich.
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MAZ vom 23.8.2011
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BRAWO vom 7.11.2010: Hasten ohne rasten
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Märkische Allgemeine, Der Havelländer
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Herbstlauf im Zeichen des Kürbis - aus der MAZ vom 28.09.2010
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PREUSSENMEILE: Der Nebeneffekt: Die Pfunde purzeln - 13.10.2008
Bei Prachtwetter absolvierten 500 Starter den diesjährigen Schönwalder Herbstlauf
SCHÖNWALDE/GLIEN - Für Jasmine Belling war es das erste Mal, dass sie an einem Volkslauf teilnahm. Für den Lauftreff Schönwalde dagegen war es bereits die vierte Preußenmeile, zu der sich am Sonntag knapp 500 Läufer, Skater und Walker jeden Alters getroffen hatten. Der jüngste Teilnehmer wird im nächsten Monat grade mal fünf Jahre alt.
Jasmine Belling stammt aus Brieselang und begann erst vor wenigen Monaten zu joggen. Zusammen mit Multimarathon-Absolvent Mike Franke trainiert sie. „Laufen wollte ich schon immer, hatte aber nicht die richtige Motivation“, berichtete sie. Walken macht ihr keinen Spaß und auch die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Marianne Fiebig, die ebenfalls zum ersten Mal bei der Laufveranstaltung mitwalkte, schüttelte hinterher enttäuscht den Kopf: „Auf dem Asphalt macht es keine Freude. Ich geh' lieber in den Wald.“ Ein wenig Enttäuschung war auch den Veranstaltern der Preußenmeile anzumerken, denn rund 80 der gemeldeten 575 Läufer traten nicht an. Viele sind offenbar übergelaufen, denn nahezu zeitgleich fand in Berlin-Charlottenburg erstmals der Lauf „Berlin läuft durch den Zoo“ über zehn Kilometer statt.
Dann schien auch noch eine politische Querele eine Rolle zu spielen. Statt wie in den vergangenen drei Jahren den Schönwalder Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) als Schirmherren zu nehmen, übertrug man dieses Amt dieses Mal Landrat Burkhard Schröder (SPD). Gleichzeitig traf auch Brandenburgs Finanzminister Rainer Speer (SPD) ein. Schröder schickte die Läufer auf die 7,5 Kilometer lange Preußenmeile, Speer die Walker auf ihre fünf Kilometer lange Tour. Am Ende versteigerte der Finanzminister noch einen Schal des FC Bayern mit der Unterschrift von Franz Beckenbauer. 100 Euro wurden „steuerfrei“ eingenommen und der Freiwilligen Feuerwehr gespendet.
Man hätte meinen können, Bode Oehme fühle sich politisch ausgegrenzt – keine Schirmherrschaft, keine Teilnahme am Volkslauf. Aber nein: Oehme, der als Zuschauer gekommen war, sagte, er habe der Arbeit wegen nicht ausreichend Zeit zum Trainieren gehabt. Aber auch Oehmes Lebensgefährtin Uta Krieg, die in der Vergangenheit immer die medizinische Betreuung der Läufer übernommen hatte und als Streckenärztin eingesetzt war, überließ diesmal diese Aufgabe der Pausiner Ärztin Tatjana Holz und deren Schönwalder Kollegen Burkhard Hagmann, der gleichzeitig eigenfüßig die Preußenmeile absolvierte.
Diese politische Komponente, die plötzlich in diese sportliche Veranstaltung hineinregierte, veranlasste Landrat Burkhard Schröder in seiner Rede zur Preisverleihung anzumerken, dass „Schirmheren ja der Sache dienen sollen. Eine solche Veranstaltung eignet sich nicht zu Zickereien.“
Während die Debütantin Jasmine Belling in der Schlange der Läufer stand, die in der Kita „Sonnenschein“ an der Straße der Jugend ihre Urkunde abholten, meinte sie erstaunlich frisch: „Der beste Nebeneffekt des Lauftrainings war, dass ich fünf Kilo abgenommen habe.“ Mit Mike Franke, der sonst normalerweise barfuß läuft, dieses Mal aber doch Schuhe bevorzugte, will sie im März 2009 auf die Zehn-Kilometer-Strecke des „Laufs der Sympathie“ von Falkensee nach Spandau gehen und einen Monat später schon den Berliner Halbmarathon mitlaufen. Zu erwähnen sei noch: Jasmine Belling ist 50 Jahre alt und zog zehn Tage vor diesem Geburtstag im Juni erstmals die Laufschuhe an.
Ohne die vielen Helfer im Hintergrund könnte die Laufveranstaltung sicher nicht gelingen. Die Frauen des Lauftreffs Schönwalde standen schon Stunden vor dem ersten Startschuss in der Küche der Kita „Sonnenschein“. Schon um sieben begannen sie, an die 100 Liter Tee zu kochen, damit die Läufer ihren Flüssigkeitshaushalt auffüllen konnten. Hagenbuttentee, gemischt mit Apfelsaft und ein wenig Zucker, wurde dann im Hof der Kita von Gerhard Freymann verabreicht. (Von Werner Schmidt)
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Märkische Allgemeine, Der Havelländer
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Anmeldungen für den Schönwalder Herbstlauf sind möglich - 11.07.2008
SCHÖNWALDE-GLIEN Mit wachsender Größe steigen die Verpflichtungen. Das merkt auch Christian Woldt. Der 42-Jährige ist seit diesem Jahr der Organisationsmanager für den Schönwalder Herbstlauf, und da die Teilnehmerzahlen des Laufs jedes Jahr in neue Regionen vorstoßen, muss er immer wieder neue Sachen bedenken. Im vorigen Jahr etwa gingen schon recht früh die Startnummern aus, erinnert sich Woldt. Während im Jahr davor nur 540 Läufer gemeldet hatten, wollten plötzlich 720 mitlaufen. Über Nacht wurden neue Nummern nachgedruckt, aber auch die gingen so schnell weg, dass am Ende auch Läufer ohne Nummer ins Rennen über die Preußische Meile – rund 7,5 Kilometer – gehen mussten.
Das soll bei der vierten Auflage am 12. Oktober nicht wieder passieren. Um die Organisation für die knapp 1000 erwarteten Läufer bewältigen zu können, haben die Organisatoren vom Schönwalder Lauftreff die Anmeldungen diesmal an einen professionellen Internetdienst abgegeben, der unter anderem auch die Meldungen für den Berlin-Marathon regelt. Woldt, der hauptberuflich als Controller bei einer Immobilienfirma arbeitet, hat so Zeit, sich um das Prägen der Medaillen, die Flyer und die Absicherung der Strecke zu kümmern. Etwa 70 Streckenposten müssen den Rundkurs am Lauftag absichern und möglichst auch den Überblick über die Strecken behalten, denn neben den normalen Läufern werden auch Skater und Walker unterwegs sein, und wer will, kann auch kürzere Distanzen laufen. „Da soll sich natürlich trotzdem keiner in die Quere kommen“, sagt Woldt.
Der 42-Jährige ist selbst leidenschaftlicher Skater, aber seine Rollen wird er an diesem Tag zu Hause lassen müssen: „Wer organisiert, kann nicht mitlaufen“, sagt er. Dieses Schicksal teilt er freilich mit allen anderen Mitgliedern des Lauftreffs.
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Märkische Allgemeine, Der Havelländer
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Wie lang sind 7,5 Kilometer? Mehr als 700 Starter beim Herbstlauf - 29.10.2007
SCHÖNWALDE-GLIEN Es herrscht Volksfestatmosphäre rund um den Start- und Ziel-Bereich an der Kita Sonnenschein. Der Apotheker offeriert nicht nur einen Magnesiumtrank gegen Muskelkater, sondern auch die Möglichkeit zur Messung des Blutdrucks. Das erste Angebot nehme ich gerne an, das zweite lehne ich kategorisch ab. Der Blutdruck war immer in Ordnung und wird immer in Ordnung sein. Das Einzige was drückt, ist die Nervosität. So viele junge sportliche Gestalten, die hier mit ihren Startnummern umhergehen. Die eigene ist noch schamvoll unter der Sportjacke verborgen. Sind das Profi-Läufer? Handschuhe gegen die kühle, morgendliche Herbstluft tragen sie und dazu kurze, knickerbockerähnliche Sporthosen, die die Beine nicht bedecken...
Die Skater haben ihre Runde hinter sich: „Bitte die Läufer bereit machen“, ertönt die Stimme aus dem Lautsprecher. Knapp 400 Menschen stellen sich im Startbereich auf. Einige tänzeln sich warm, andere dehnen sich noch ein wenig. 735 Teilnehmer hatten sich zum gestrigen Herbstlauf angemeldet. Für den Lauftreff Schönwalde als Organisator ein wünschenswerter Erfolg, aber auch eine logistische Herausforderung. Noch nach Meldeschluss wurden Startnummern nachgedruckt. Tatsächlich kamen am Sonntag noch 35 Läufer dazu, darunter der Sieger.
Mit der Startnummer 1008 absolvierte der 29-jährige Stefan Göhring die 7,5 Kilometer lange Preußenmeile in 25 Minuten und 49 Sekunden. Da war unsereins noch 23Minuten vom Ziel entfernt. Na gut. Keine Schande. Schießlich liegt zwischen dem Sieger und mir ein Altersunterschied von 26 Jahren. Was sind da 23 Minuten?
Auf den letzten 700 Metern fragt man sich denn doch: „Warum tust du dir das an?“ Und – wie lang sind eigentlich 7,5 Kilometer? Das Zieltor kommt gar nicht näher. Fuß vor Fuß vor Fuß vor Fuß. Und dann ist sie doch auf einmal da: Die Messschranke, die die Zeit registriert, die junge Dame, die einem die Medaille entgegenstreckt – und schließlich die lange Schlange vor der Kita; Läufer, die sich ihre Urkunde abholen wollen. Geschafft - und dann doch froh, mitgemacht zu haben.
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